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Ende August bin ich in Fukuoka
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Ausflug I: Kyushu und Umgebung

Ich habe Anfang Dezember einen wunderbaren Ausflug mit Milan (meinem Mitbewohner), Kazu-sensei und Saito-sensei unternommen.

Ich hab zuhause mit Milan gewartet, weil Kazu uns 7 Uhr abholen wollte. Er kam dann natürlich erst halb 8 (die Japaner haben es nicht so genau mit Pünktlichkeit). Wir sind dann irgendwohin nach Tenjin gefahren um Saito zu treffen. Er kam natürlich auch nochmal 20 Minuten zu spät!

Irgendwann konnte es dann losgehen, nach… ja, das weiß ich bis heute noch nicht so genau. Es waren keine bestimmten Ziele, einfach raus aus Fukuoka, meinte Kazu. Na gut, wir sind dann durch die Landschaft gefahren, echt traumhaft, die ganzen Berge und Wälder, nicht so flach und kahl wie Deutschland. Allerdings bevorzuge ich doch deutsche Straßen, da diese gerade sind und sich nicht durch die Berge schlängeln müssen, meinem Magen bekams auf jeden nicht sehr gut. Wir sind dann zu einer Art Hochebene gefahre, die war echt richtig schön. Japan ist schon ein tolles Land (von der Landschaft zumindest hehe).

Danach gings weiter zu nem Vulkan, davon gibt’s nämlich sehr viele in Japan. Wir fuhren allerdings zu einem aktiven und dieser musste ausgerechnet an diesem Tag vor sich hinräuchern, denn ansonsten kann man eigentlich hochfahren und reinguggen, da soll ganz blaues Wasser drinne sein (?). Ging aber leider nicht, Kazu meinte auch, wenn man den Rauch einatmet, stirbt man, also haben wirs gelassen.

Wir sind dann noch zu einem Oshiro (so heißen hier die Schlösser) gefahren in Kumamoto, das war bis jetzt echt das Schönste von allen, hatte auch eine sehr interessante Ausstellung haha.

Danach sind wir durch die Gegend gefahren und haben eine Onsen gesucht, also so ne heiße Quelle. Dabei lief natürlich die ganze Zeit im Auto J-Pop, also japanischer Pop. Ich hab schon gemerkt, dass euch das nicht so gut gefällt. Kann ich sehr gut verstehen, ich fands am Anfang auch ganz schrecklich, aber da man hier AUSSCHLIEßLICH sowas hört, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als es auch zu mögen. Generell erstaunlich, die kennen hier fast nichts an amerikanischer Musik, werd das aber bald ausführlicher erforschen.

Na ja auf jeden Fall konnte ich das irgendwann nicht mehr hören und hab vorgeschlagen, mal meinen MP3-Player anzuschließen. Haha, da kann natürlich nichts gutes bei rauskommen und somit fuhren wir wenig später mit Andrea Bergs Best Of CD durch die japanische Landschaft, musste sehr lachen. Milan gefiel das leider nicht ganz so gut, aber die beiden Senseis schienen Schlager sehr zu mögen und pfiffen die schönen Melodien auch weiter, nachdem wir endlich eine Onsen gefunden hatten.

Die war aber leider nicht so gut, war einfach nur ein Becken draußen. Ganz entspannend, aber jetzt nicht besonderes. Außer das man sich ganz nackig auszieht und nur mit einen ganz kleinen Handtuch ins Wasser geht. Wenig später wurde ich dann auch schon von Saito über deutsche Durchschnitsgrößen ausgefragt. Er meinte dann, nachdem das Ergebnis deutlich ausfiel, dass die japanischen Puller aber sehr hart sind, keine Ahnung was das bedeuten soll, bin mir auch nicht sicher, ob ich das rausfinden will. Übrings, Puller heißt hier shin shin, ich dachte bis gerade ebend, dass das auf französisch Prost heißt, das hab ich nämlich immer allen erzählt, was für große Belustigung gesorgt hat. Jetzt seh ich aber gerade, dass das nicht stimmt. Aber auf Italienisch (cin cin) heißt es Prost, muss ich also meine Story nur minimal ändern.

Dann gings mit dem Auto zurück nach Fukuoka. In Tenjin (downtown) haben wir dann Saito-Senseis Freunde, das heißt natürlich nur weibliche, getroffen. Da er sowas wie Erziehung studiert hat, kennt er fast nur Mädels, was ich als Vorteil sehe. Äußerlichkeiten sind unterschiedlich, scheggt meine Fotos und nennt mit euren Favourite!

Kazu ist dann (zum Glück??? Haha) bald nach Hause abgezicht, schon etwas älter hehe. Auf jeden Fall war der Abend sehr gut, da ich endlich jemanden gefunden habe, der die gleiche Band wie ich mag – Perfume!!! Die sind etwas elektronisch und das mögen viele Japaner nicht, aber scheggt das Video selber aus, ich poste in der nächsten Post. Nao-chan (so heißt sie) mag auch generell sehr gerne Elektro und will mir mal die Elektro-Clubs von Fukuoka zeigen, weil bisher hab ich immer nur so ne R’n’B-Kagge mir anhören müssen. Auch will sie mich auf das Konzert am 31.3. von Perfume begleiten, endlich!

Sind dann irgendwann nach Hause abgezicht und das wars.

Hier Fotos vom Ausflug: http://picasaweb.google.de/stefanundberlin

13.1.10 10:23
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


nico (14.1.10 21:12)
ey ich glaube auch das im frz sowas heißt damit haben wir in kamerun immer angestoße :D meine homies haben mir als erst shin shin kashi kashi(oder katchi katchi) beigebracht :D das war ncih schlecht


Jussi (18.1.10 04:02)
Haha, sehr schoen, dass du denen auch mal deutschen Schlager vorgespielt hast^^ Ich hoer mir auch manchmal deine super-cd, die ich mir kurz vor deinem abschied abholen durfte, an und muss dann immer lachen, weil dein musikgeschmack sehr ... sagen wir gewoehnungsbeduerftig ist
also wie du siehst denk ich doch oefter mal an dich...
also dann prost^^

hdl

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