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Ende August bin ich in Fukuoka
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Memories 2

HalliHallöle, lasst uns keine Zeit verlieren:

Ich bin dann zusammen mit Milan mit dem Bus zur Uni gefahren. Es ist immer ein kleines Abenteuer mit dem Bus, da man sich nie sicher sein kann, ob man wirklich dort ankommt wo man will. Doch mittlerweile erkenn ich manche Kanji (das sind diese chinesischen Schriftzeichen) wieder, kann sie aber nicht lesen – Analphabet eben hehe!

Aber damit das nicht so bleibt, lerne ich jetzt jeden Tag eine Stunde japanisch. Ich habe am Anfang darauf gehofft „dass das so kommt“, kommt aber nicht. Meiner Meinung stellen sich viele Leute das zu einfach vor. Die denken, man geht ins Ausland und irgendwann kann man dann auch die Sprache. Das mag vielleicht stimmen, doch irgendwann kann auch wirklich irgendwann sein. Hab viele Ausländer hier getroffen, die hier mehrere Jahre leben und nur über wenig, bis fast gar keine Sprachkenntnis verfügen. Man hat ja seine Dolmetscherin aka seine japanische Ehefrau. Damit ich nicht als baka no gaijin (dummer Ausländer) ende, muss halt gelernt werden. Da mir das aber Spaß macht und man gleich alles anwenden kann, sehe ich das eher als Entspannung an. Danach fühle ich mich auch klüger und besser haha.

Apropo Bildung: Wir waren dann an der Uni und es war einfach toll! Überall coole, junge und hübsche Studenten. In dem Ort wo wir leben (Hibaru) ist es total langweilig, nur alte Leute und Kinder, wie meine Heimat Karlshorst haha. Wir wurden dann natürlich auch bestaunt und irgendwie war an diesem Tag eine Art Konzert, da sind wir dann gleich mal hingegangen, weil wir noch ne Stunde Zeit hatten. War sehr unterhaltsam, die japanischen Bands sind echt besser als deutsche und das Publikum geht echt immer richtig ab.

Wir sind dann irgendwann hoch zum Vorlesungsraum und haben unsere deutschen „Freunde“ vom Stammtisch wiedergetroffen. Irgenwann gings dann auch los und das Thema war: hmmm, find das Blatt nicht mehr, aber irgendwas mit „Prometheus – auch zu Zeiten der Globalisierung noch aktuell?“ – hab dann sehr erfreut festgestellt, dass ich dieses Gedicht auch im Unterricht behandelt habe. Fand den Vortrag sehr interessant, nur war sogar für mich als Deutscher manchmal schwer verständlich. Der gesamte Vortrag wurde zwar auf japanisch übersetzt von einer Dolmetscherin, aber ob die Studenten wirklich was verstanden haben?

Na ja, wir sind natürlich nicht wegen des Vortrags gekommen, denn danach sollte „Party“ sein. Die Party entpuppte sich als eine Art Büffet im obersten Stockwerk des Towers. Aussicht natürlich wunderbar, doch etwas Enttäuschung machte sich zuerst breit. Doch die verflog schnell als ich das Essen und das Bier gesehen habe. Hab ordentlich reingehauen und schnell ergaben sich auch Gespräche mit den Studentinnen (99% weiblich). Es standen alle in kleineren Gruppen und eine Gruppe nach der anderen, traute sich uns anzusprechen. Interessant war dabei, dass die Gespräche immer (wirklich IMMER) gleich abliefen. Whats your name, where are you from, how old are you (eeee, 19???????), do you like japanese Food, why are you in Japan, why do you study japanese, nihongo jouzu (dein japanisch ist echt gut) – diese Sätze kamen immer, manchmal in anderer Reihenfolge. War natürlich lustig, weil ich immer die selben Witze gerissen habe und dann schon selber lachen musste.

Am Ende gabs dann noch mit jeder Gruppe ein Fotoshooting, war echtes Hollywoodfeeling, überall blitze es. Manchmal haben sie auch heimlich Fotos von mir gemacht und gedacht, ich sehs nicht haha. Haben uns dann gleich noch ein paar Numern gesichert und ich hab mir noch ganz viel Essen für daheim eingepackt.

Am Rande: wir haben jetzt auch Betten! Ein echter Traum, nachdem ich über einen Monat praktisch auf ner Matratze geschlafen habe.

Mitteilung: Ich weiß, dass dieser Eintrag spät kommt und es tut mir auch ganz dolle leid, aber es ist wirklich so, dass ich viel zu tun habe. Wie bereits erwähnt, lerne ich jetzt immer viel und in der Woche komme ich wirklich nicht dazu, mich kreativ hier zu betätigen. Daher will ich immer am Wochenende updaten, aber da steht meist was an, außer heute eben und daher hab ich dann gleich die Chance genutzt, meinen Blog upzudaten. Also, ihr braucht nicht zu fragen, wann der nächste Eintrag kommt oder am zu bemerken, dass der letzte Eintrag lange her ist – das weiß ich selber! emotion emotion

21.11.09 11:29
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Papa (22.11.09 13:20)
Schön wieder etwas von dir zu lesen.
Mit den Themen Bildung und Party hast du ja die ganze Bandbreite deines Aufenthaltes beschrieben.
Das mit der Sprache und dem "irgendwann" ist ja echt interessant. Hatte eigentlich auch gedacht, dass sich während des Aufenthaltes, infolge der engen Kontakte mit den Japanern und-innen, die Sprache ganz nebenbei verbessert. Aber wahrscheinlich geht es mit zusätzlichen Lehrneinheiten doch besser und erfolgreicher.
Stell doch mal einige Bilder von dem Fotoshooting während des Büffets ins Netz. Wir wollen mal deinen guten Geschmack bewundern.
Jetzt wo sich eure Unterkunft so geändert hat, wäre es auch wieder Zeit für ein neues Video.
Aber lass dich bloss durch unsere Wünsche und Forderungen hetzen. Du machst dein Ding und der Rest passt dann schon.

Gruss auch an Milan und alle netten Senseis sowie an den Boss Kazu

Papa

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