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Ende August bin ich in Fukuoka
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Ausflug II: Kanazawa

Nach einer erholsamen Nacht (endlich Ruhe vor allen!) wurde auch gleich ausgecheckt und weiter gings – natürlich mit dem Auto. Freud und Leid lagen nah beieinander, da es einerseits natürlich schon irgendwo lustig ist, andererseits würde ich gerne noch 20 werden. Aber was sollte ich schon machen...

Wir fuhren dann (nach langer Suche hehe) zu einer Art Blumen-Tierpark, also eine Mischung aus Blumen und Tieren haha. War so eine Art Gewächshaus und dann gabs da noch niedliche Tierchen, natürlich konnte man die alle füttern und die kamen ganz nah ran, also nicht naturmäßig, aber japanisch dafür. War trotzdem ganz nett und hab bisher unbekannte Tiere ganz nah erleben können, schön!

Igendwann gings dann weiter und wir haben Emiko (die Japanischlehrerin) abgeholt, rein ins Auto und weiter gings zur nächsten Stadt – Kanazawa.

Wir hielten dann vor einen sehr imposant Aussehenden Gebäude und Milan verfiel sofort in Lobeshymnen, doch zu früh gefreut – haben dann ein Zimmer für uns erhalten – ein Zimmer! Ohne Betten, nur dieses Futons, also sozusagen Matten zum draufschlafen. Wunderbar! Im Bad haben wir dann gleich eine Kakerlaken gefunden und ich fühlte mich sofort wie daheim.

Zum Glück gings dann gleich weiter, wir haben die Tochter von Emiko getroffen, ich glaub sie hieß Kazuki (werd langsam besser in Namenmerken). Ihre Freunde waren auch dabei. Es ging dann zum bowlen jippy. Das ist nicht viel anders als in Deutschland, nur die Animationen auf dem Bildschirm sind natürlich im Animestyle gehalten, also so’n Junge und Mädel kämpfen gegen die bösen Kegel mit ihren Kugeln, die sich dann in Sterne verwandeln und die Kegel umhaun, war sehr lustig zu beobachten. Stefan hat sich gar nicht mal schlecht geschlagen, aber Omi hat den Cash am Ende gewonnen, aber sie war auch jahrelanges Mitglied im Bowlingclub, also es sei mir verziehen!

Sind danach noch inne Bar was trinken gegangen, obwohl wir megamüde waren, aber ich versuch ja nie „Nein.“ zu sagen. Was ich an den Japanern mag ist, dass sie echt immer einen trinken wollen und zwar jedes Alter (abgesehen jetzt von Kindern natürlich hehe). Das kann manchmal aber auch nervig sein, weil, ich trink hier manchmal echt jeden Tag, wenn viel ansteht. Aber wenn ich nein sage, sind sie immer ganz enttäuscht, weil sie ja so gerne mitm Ausländer was zusammen trinken wollen. Außerdem haben sie ja das Bild, dass die Deutschen nur am Bier trinken sind, das mag vielleicht für einige zustimmen (Papa???), aber Stefan ist eher Weintrinker. Um unser Image aufrecht zu erhalten, trink ich dann doch mit, nur für euch!

Danach gings dann noch schnell zu Kazukis Wohnung, sowas hab ich noch nicht gesehen. Alles zugemüllt, alles voll mit Mangas und Animeposter und dann hing an der Wand so ne Art Waffenarsenal, aber keine echten, aber für diese Spiele, keine Ahnung wie das heißt. Auf jeden Fall heißen so ne Leute hier Otakus, heißt sowas wie Freaks, die fahren halt voll auf Anime und Mangas und alles was damit zu tun hat ab. Kazuki spielt mit ihren Freunden dann immer Krieg im Wald oder sowas haha. Sie ist übring um die 22 und studiert – und was? Robotertechnik! Echt gut.

Übrings war in den News, dass ein Japaner einen Animespielfigur geheiratet hat. Soweit ists schon gekommen. Wer jetzt aber denkt, alle Japaner sind so drauf. Ich hab die mal hier nach nem Anime gefragt, die meisten Senseis kannten die nicht, eher halt die jüngeren. Aber ich gelte hier auch schon als Otaku, aber für mich bedeutet Anime und Manga japanische Kultur und da muss ich mich ja anpassen und viel aufholen, nicht wahr?

Na ja, irgendwann gings dann nach Hause und ich konnte nicht schlafen, weil Otosan geschnarcht hat, lucky!

Am nächsten Tag haben wir noch nen Tempel besucht, der irgendwie Ninja Tempel hieß, hat aber nicht viel mit Ninjas zu tun gehabt, wie wir erfahren haben, war nur halt sehr verwinkelt gebaut, aber mal interessant diese Heiligkeiten von innen besuchen zu dürfen, weil die sonst abgesperrt sind. Danach gings noch zum Oshirou (diesen weißen Schlössern) von Kanazawa, war ganz nett, auch wenn es dort mehr um die Konstruktion des ganzen ging, was mich nicht sonderlich interessiert hat. Aber danach gings noch in den Garten von dem Schloss und der war riiichtig schööön!!! Wir Europäer sind ja eher auf gerade und schnibbelschnibbel, hier ist es alles wilder, freier und mysteriöser, look at the pictures pliiise!

Wir waren dann noch in einem Kimono-Laden, wo Kazukis arbeitet. Natürlich durften wir dann auch welche anprobieren, begleitet von vielen Ausrufen der Freude und Blitzgewitter. Anscheinend sind wir jetzt auch auf der Internetseite des Ladens zu bewundern, meinte die Besitzerin zumindest. Meine Modelkarriere schreitet vorran.

Abends gings dann noch an Kazukis Uni und wir haben ihre Roboter angeschaut, war echt super, hat erst ewig nicht funktioniert, aber dann ist der Roboter doch gefahren. Irgendwie war in Österreich auch so ne Art Roboter Competition (ich meine mich zu entsinnen, dass in den Nachrichten gesehen zu haben) – unsere japanischen Roboterfreunde waren da auf jeden Fall und haben Japan vertreten und im Robo-Fight mit China, hat ihr Roboter ordentlich was abbekommen (irgendwie sinnbildlich für die derzeitigen Wirtschaftslagen haha). C’est tout.

8.2.10 11:54


音楽 (ongaku - Musik) - Amuro Namie

Hier noch ein bisschen Musik für euch, Amuro Namie!

 

Die erste Singel "Wild" von ihrem neuen Album "Past < Future". 

Sie war mal die Queen of J-Pop, aber ist immer noch sehr berühmt hier. Saito und Chinen-sensei sind auch total Fans von ihr, ich finde, sie gehört auch noch zu den Besseren vom J-Pop haha. 

Was allerdings das Video betrifft, keine Ahnung warum sie aufm Mond da rumtanzt und rumliegt und was von "Let's get wild" singt, aber na ja, hübsch anzusehen ist sie ja. Sie hat übrings schon nen Kind und ist Anfang 30. 

Krieg ich euch damit? 

20.1.10 10:09


Ausflug II: Kobe

Unsere zweite große Reise haben wir mit Milans Japanischlehrerin angetreten. Wir sind mit ihr (Emiko) und ihren beiden Eltern an einem Morgen sehr früh abgedüst. Man sollte jedoch vielleicht wissen, dass Emiko etwas breiter als gewöhnlich ist. Das Auto war auch nur ein 5-Sitzer und ich durfte während der ganzen Woche in der Mitte sitzen, da Milan sich für mich eingesetzt hat, dass ich mitdarf. Der Mittelsitz hatte aber nicht mal eine Kopfstütze und der Sitz war an sich auch etwas speziell, aber egal, habs ja überlebt.

Allerdings wars ziemlich knapp, wie ich während der Nacht festgestellt habe. Emikos Fahrkünste sind nicht die Besten, kann jetzt auch das Vorurteil verstehen, dass Asiaten nicht Auto fahren können haha. War echt gefährlich, sie konnte nicht mal geradeaus fahren, ist die ganze Zeit abgedriftet, kein Schulterblick auf der Autobahn, einfach rübergezogen. Scharf war auch, dass sie es nicht mal selber gemerkt hat! Auch gut war, dass wir circa alle anderthalb Stunden eine Pause gemacht haben, damit der Vater (circa 75) aufs Klo gehen kann. Dann hat er auch gleich noch eine geraucht und dann schön zurück ins Auto neben mich. Mein einziger Wunsch war es, endlich zu schlafen, aber das wurde mir, neben den unguten Vorbedingungen und den eben geschilderten, noch erschwert, da mich der Vater auch noch die ganze Zeit zugequatscht hat. Ich glaube, es war sogar ganz interessant, aber ich habs einfach nicht verstanden. Erstens natürlich wegen dem Japanisch, aber dann auch, weil ich einfach müde war und er so rumbrubbelt. Manchmal hat er mir erzählt, dass da drüben ein berühmter Tempel ist, ich gugg hin, seh nur schwarz, da es nachts ist, nicke und tue interessiert, da ich ja höflich sein wollte. Später hab ich versucht, mit Augen zu meinen Schlaf zu simulieren. Fehlgeschlagen. Danach hab ich mir noch zusätlich die Ohrstecker von meinem MP3-Player reingemacht, half auch nichts. Einfach mega Horror! Aber irgendwann kamen wir ja an…

Unsere erste Station war Kobe, eine relativ große Stadt die aber vor fast 15 Jahren von einem ganz schrecklichen Erdbeben heimgesucht wurde, wo ca. 3000 Menschen gestorben sind. Spuren davon sah man aber gar nicht mehr, alles wieder aufgebaut. Haben zuerst unser Hotel gesucht und danach irgendwas anderes, aber ich hatte keine Ahnung was, so wie eigentlich die ganze Zeit. Immer haben Emiko und die Mutta irgendwas gesucht und ich hab nicht verstanden was, echtn Traum. Irgendwann schienen sie aufgegeben zu haben, wir sind was essen gegangen und dann gings auch gleich los (ohne Pause und Schlaf nach über 10 Stunden Fahrt) zum Kobe Tower.

War nach so ner Horrorfahrt natürlich in Hochstimmung, aber die sollte sich die Fahrt über noch bessern. Aber erst stand mal ein Tag mit dem Rentnerpärchen aufm Plan, da Emiko in Kobe etwas geschäftlich zu erledigen hatte. Superstart! Dann hat sich auch noch Otosan (jap. für Vater) ans Steuer gesetzt. Ich dachte ja, Emiko fährt schon schlecht, aber das war kein Vergleich zu ihrem Vater. Manchmal ist er auch auf der Autobahn gefahren, das ging ja noch, aber in der Stadt… sowas hab ich noch nicht erlebt und gerade so ÜBERlebt. Er hat einfach gar nichts mehr mitgekommen. Zum Beispiel will er auf der Kreuzung einmal rechts abbiegen, muss aber warten. Nein, Otosan nicht. Er pirscht sich dann doch wirklich so ruckweise bis auf die Spur der geradeausfahrenden Autos vor, bis wir da zur Hälfte draufstehen. Ich seh nur einen Riesen-LKW auf mich zurasen und denk „das wars…“ – schwer Spannung aufzubauen, da ihr ja alle noch wisst, dass ich lebe. Aber war knapp, er ist dann hupend auf die zweite Spur abgebogen, was aber auch für ihn gefährlich war, weil da ja auch andere Autos fuhren.

Dann gings auch gleich auf nen Berg hinauf. Der erste Tag war echtn Hammer, aufn Berg fahren ist ja schon schwierig und dann gleich mit Otosan. Hab mich mehrmals im Abgrund gesehen. Aber gut, hoffe ihr habt jetzt nen Eindruck von den Fahrkünsten bekommen, später komme ich noch zur Mutti.

Auf jeden Fall fuhren wir dann auf diesen Berg, der Aussicht wegen, habens erst nicht gefunden, das lag aber nicht am Navi sondern eher an der Navigation der Eltern. Der Navi sagt „In 250m rechts abbiegen!“ – was macht Otosan? Biegt sofort rechts ab. (Ein Glück hat er wenigstens auf eine Straße gewartet und nicht gleich den nächsten Graben angesteuert.)

Irgendwann waren wir dann an der Aussichtsplattform, sehr schön. Das hat den Eltern aber nicht gereicht! Es ging dann zu ner Station, wo man mit einer Art Eisenbahn hochfahren konnte, die fuhren alle 30 Minuten. Wir mussten 20 Minuten warten, also sind Milan und ich schnell aufs Klo. Als dann die Bahn kam, sind Milan und ich schnell rein. Wir drehen uns um, um die beiden zu rufen, doch wo war Otosan? Er hatte sich gerade dazu entschieden aufs Klo zu gehen, als die Bahn gerade kam! Natürlich waren unsere Tickets schon entwertet, SCHEIß Pech haha. Er kam natürlich als die Bahn schon lange weg war, ganz gemütlich ausm Klo geschlendert. Insgesamt wars aber dann auch wieder lustig! (Sorry, muss manche Szenen einfach ausführlich berichten, damit ihr mich versteht.)

Dann gings hoch aufm Berg, nocheinmal die Aussicht genießen, noch einmal Fotos machen und wieder runter – dachten wir. Falsch! Otosan und Okasan (also Vater und Mutter – so hat Emiko sie manchmal genannt) hatten sich dazu entschlossen, dass sie gerne Kobe bei Nacht sehen würden, das heißt circa 2 Stunden auf dem Berg warten. Haben uns dann dort in ein „gemütliches“ Café gesetzt und eben gewartet. Dann wars auch irgendwann 6 Uhr, raus, Fotos gemacht und runter. Mit dem Auto und mehreren Beinahtoden gings dann ENDLICH ins Kapselhotel.

Sehr merkwürdig, dass das von euch keiner kennt, ich dachte, dafür wäre Japan berühmt! Ich zumindest fand es echt super gemütlich und gab auch kostenlos fernsehen. Es ist generell sehr praktisch, so ne Kapsel. Ich dachte aber immer, dass man diese Tür vorne hermetisch abriegelt und dann erstickt, ist aber nicht so. Da ist nur ein simpler Vorhang zum runterziehen und eine Lüftung drinne.

Ihr glaubt, jetzt kann ich in meine Kapsel kriechen? Nein nein, für die Japaner war natürlich noch lange nicht Schluss.

Die beiden wollten sich noch eine Illumination angucken, also so ne Art Lichtershow. Was da auf den Straßen abging war echt unglaublich, mega viele Menschen, aber die Japaner haben solche Menschenmassen echt gut im Griff, überall Polizisten, die die Menschen aber nicht rumscheuchen sondern stets freundlich und ruhig Anweisungen geben und an sich muss man immer nur den Weg folgen. Auch ist besser, dass man wie in Deutschland nicht einfach nur an einer mega Schlange ansteht sondern immer in Bewegung ist, weil die die Menschen um ganze viele Häuserblocks leiten, bis man schließlich ankommt. So haben wir gleich noch was von der Stadt gesehen, auch wenn meine Beschreibung bestimmt grad keiner verstanden hat haha.

Haben dann noch was gegessen und dann gings (mit unsren Anweisungen) nach Hause, nachdem uns Okasan fast wieder in genau die falsche Richtung geschickt hätte. Echt super, ich denke immer, ich kann den Japanern vertrauen, weil das ja immerhin ihr Land und ihre Sprache, aber nichts da.

Zuhause konnte ich endlich in meine Kapsel, vorhang runter und oyasumi (gute nacht).

20.1.10 09:58


Perfume - Polyrythm

Hier das Video von Perfume:

 

Die Videofunktion spinnt hier gerade nbissl, weil eigentlich wollte ichn Video von Youtube und nen anderes von Perfume, aber das ist auch gut.

Wenns euch gefällt (oder auch nicht) dann sucht mal bei youtube nach "Perfume - love the world" oder eigentlich ist jedes Video gut haha. 

Ratet mal, welche ich am besten von den 3en finde, wers errät, kennt mich gut!

Gutti, hab mich gerade aus meinem Zimmer ausgeschlossen und muss warten, bis Kazu vorbeikommt.

Kussi Bussi

13.1.10 12:20


Ausflug I: Kyushu und Umgebung

Ich habe Anfang Dezember einen wunderbaren Ausflug mit Milan (meinem Mitbewohner), Kazu-sensei und Saito-sensei unternommen.

Ich hab zuhause mit Milan gewartet, weil Kazu uns 7 Uhr abholen wollte. Er kam dann natürlich erst halb 8 (die Japaner haben es nicht so genau mit Pünktlichkeit). Wir sind dann irgendwohin nach Tenjin gefahren um Saito zu treffen. Er kam natürlich auch nochmal 20 Minuten zu spät!

Irgendwann konnte es dann losgehen, nach… ja, das weiß ich bis heute noch nicht so genau. Es waren keine bestimmten Ziele, einfach raus aus Fukuoka, meinte Kazu. Na gut, wir sind dann durch die Landschaft gefahren, echt traumhaft, die ganzen Berge und Wälder, nicht so flach und kahl wie Deutschland. Allerdings bevorzuge ich doch deutsche Straßen, da diese gerade sind und sich nicht durch die Berge schlängeln müssen, meinem Magen bekams auf jeden nicht sehr gut. Wir sind dann zu einer Art Hochebene gefahre, die war echt richtig schön. Japan ist schon ein tolles Land (von der Landschaft zumindest hehe).

Danach gings weiter zu nem Vulkan, davon gibt’s nämlich sehr viele in Japan. Wir fuhren allerdings zu einem aktiven und dieser musste ausgerechnet an diesem Tag vor sich hinräuchern, denn ansonsten kann man eigentlich hochfahren und reinguggen, da soll ganz blaues Wasser drinne sein (?). Ging aber leider nicht, Kazu meinte auch, wenn man den Rauch einatmet, stirbt man, also haben wirs gelassen.

Wir sind dann noch zu einem Oshiro (so heißen hier die Schlösser) gefahren in Kumamoto, das war bis jetzt echt das Schönste von allen, hatte auch eine sehr interessante Ausstellung haha.

Danach sind wir durch die Gegend gefahren und haben eine Onsen gesucht, also so ne heiße Quelle. Dabei lief natürlich die ganze Zeit im Auto J-Pop, also japanischer Pop. Ich hab schon gemerkt, dass euch das nicht so gut gefällt. Kann ich sehr gut verstehen, ich fands am Anfang auch ganz schrecklich, aber da man hier AUSSCHLIEßLICH sowas hört, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als es auch zu mögen. Generell erstaunlich, die kennen hier fast nichts an amerikanischer Musik, werd das aber bald ausführlicher erforschen.

Na ja auf jeden Fall konnte ich das irgendwann nicht mehr hören und hab vorgeschlagen, mal meinen MP3-Player anzuschließen. Haha, da kann natürlich nichts gutes bei rauskommen und somit fuhren wir wenig später mit Andrea Bergs Best Of CD durch die japanische Landschaft, musste sehr lachen. Milan gefiel das leider nicht ganz so gut, aber die beiden Senseis schienen Schlager sehr zu mögen und pfiffen die schönen Melodien auch weiter, nachdem wir endlich eine Onsen gefunden hatten.

Die war aber leider nicht so gut, war einfach nur ein Becken draußen. Ganz entspannend, aber jetzt nicht besonderes. Außer das man sich ganz nackig auszieht und nur mit einen ganz kleinen Handtuch ins Wasser geht. Wenig später wurde ich dann auch schon von Saito über deutsche Durchschnitsgrößen ausgefragt. Er meinte dann, nachdem das Ergebnis deutlich ausfiel, dass die japanischen Puller aber sehr hart sind, keine Ahnung was das bedeuten soll, bin mir auch nicht sicher, ob ich das rausfinden will. Übrings, Puller heißt hier shin shin, ich dachte bis gerade ebend, dass das auf französisch Prost heißt, das hab ich nämlich immer allen erzählt, was für große Belustigung gesorgt hat. Jetzt seh ich aber gerade, dass das nicht stimmt. Aber auf Italienisch (cin cin) heißt es Prost, muss ich also meine Story nur minimal ändern.

Dann gings mit dem Auto zurück nach Fukuoka. In Tenjin (downtown) haben wir dann Saito-Senseis Freunde, das heißt natürlich nur weibliche, getroffen. Da er sowas wie Erziehung studiert hat, kennt er fast nur Mädels, was ich als Vorteil sehe. Äußerlichkeiten sind unterschiedlich, scheggt meine Fotos und nennt mit euren Favourite!

Kazu ist dann (zum Glück??? Haha) bald nach Hause abgezicht, schon etwas älter hehe. Auf jeden Fall war der Abend sehr gut, da ich endlich jemanden gefunden habe, der die gleiche Band wie ich mag – Perfume!!! Die sind etwas elektronisch und das mögen viele Japaner nicht, aber scheggt das Video selber aus, ich poste in der nächsten Post. Nao-chan (so heißt sie) mag auch generell sehr gerne Elektro und will mir mal die Elektro-Clubs von Fukuoka zeigen, weil bisher hab ich immer nur so ne R’n’B-Kagge mir anhören müssen. Auch will sie mich auf das Konzert am 31.3. von Perfume begleiten, endlich!

Sind dann irgendwann nach Hause abgezicht und das wars.

Hier Fotos vom Ausflug: http://picasaweb.google.de/stefanundberlin

13.1.10 10:23


ich hasse meinen blog

warum? er postet voll viele sachen nicht, die ich geschrieben habe!

hier nochmal ein eintrag aus tokyo:

hey leutis

sitz gerade in nem youth hostel in tokyo. das hätten wir fast selbst gebucht, aber dann hat uns eine japanerin unser schönes kapsel hotel rausgesucht, wo alles reinjapanisch ist

hier ist der großteil amerikaner und meine meinung dazu kennta ja haha. erleb hier jeden tag echt sehr viel, aber hab nicht genug zeit, das jetzt alles hier hin zu schreiben, da wir uns hier illegal mit unseren laptops im gepäck reingeschlichen haben, echt gut.

werden jetzt gleich nach hause, in das öffentliche bad im hotel gehen (happy) und dann in unsere kapsel in einen hoffentlich ruhigen schlaf fallen, wenn die ojisans (die alten onkels) im gang nicht wieder party machen. 

mir gehts auf jeden fall suuupi, tokyo ist echt geil, aber es ist nicht sooo schlimm wie man es sich vielleicht vorstellt, es gibt hier viele straßen, wo wirklich keine menschen sind und es eine wirklich ruhige wohngegend. 

das beste bisher war wahrscheinlich... hmmm eigentlich fast jeder tag gut. 

ein schönes erlebnis war aber, dass ich mir zu weihnachten einen nintendo ds gekauft habe. das die anleitungshefte in japanisch waren, hatte ich schon fast erwartet, aber dass der ganze ds nur in japanisch ist, war dann doch eine schöne überraschung ich sehe das jetzt als ansporn, noch mehr japanisch zu lernen!

puhh höre hier um mich herum nur diesen schrecklichen amerikanischen akzent, wird wohl zeit zu gehen.

morgen gehts ins kino und wir guggen (tadaaa~) einen anime-film (one piece!!!). 

hätte lust noch mehr zu schreiben, aber dann wird das alles zu unübersichtlich, werd vllt in meiner kapsel weiterschreiben!

wünsche euch allen ein suuuper neues jahr! bin schon gespannt auf eure silvester berichte, fotos sind sehr willkommen. leider muss ich auch bald eine traurige ansage machen, die mit meiner knapp verfügbaren zeit zusammenhängt, aber meine fließigen blogleser haben natürlich nichts zu befürchten =)

hab an jeden von euch an meiner silvester nacht gedacht, an meine familie bevor ich losgegangen bin und nicht "dinner for one" guggen konnte, an meine verplanten freunde, als wir ewig keinen richtigen club finden konnten, an meine helenesee-crew, als wir zum ersten mal doof angemacht wurden (natürlich nicht von japanern!), an meine singles, als ich hoffnungslos versucht habe, auf japanisch zu flirten und aufm nachhauseweg an meinen blog und meine blogleser, wenn ich dann hier alles reinschreiben kann.

werd ja ganz sentimental haha, aber an den feiertagen vermiss ich euch alle sehr, bin froh, dass das jetzt erst mal zu ende ist. 

baibai! (lange rede, kurze verabschiedung) 

 

13.1.10 10:14


zurück in der heimat...

... das heißt fukuoka!

bin natürlich immer noch in japan und werde hier wohl auch noch etwas länger bleiben 

die letzten ferientage habe ich mit extrem relaxen verbracht, doch dabei auch einige ereignisse meiner erlebnisse aufgearbeitet, die jetzt hier bald folgen werden!

schaut also öfters vorbei ja?

euer stefan

11.1.10 10:29


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