i love japan


Ende August bin ich in Fukuoka
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Kindergartenführung VIDEOS!

Vor Mooonaaaten gedreht und endlich gepostet:

 

http://www.youtube.com/watch?v=H9AusooszI4

 

http://www.youtube.com/watch?v=39UK-ilsaTU

 

http://www.youtube.com/watch?v=s9lMrOvzql4

 

http://www.youtube.com/watch?v=CLdufR_NJ3w

 

http://www.youtube.com/watch?v=svUSJH0VFQI

27.6.10 10:34


Tiere

Vielleicht dachten manche, ich bin durch mein Angeniesung, erkrankt und kann deswegen nicht schreiben, dem ist aber nicht so.

Also letzte Woche war bei mir eindeutig die Woche der Tiere.

Die japanischen Jungs (aber auch ein paar Mädels) fahren voll auf Insekten ab, besonders auf diese Hornkäfer oder wie das auf deutsch heißt. Auf jeden Fall stehen jetzt 3 Plastekisten mit Erde im Kindergarten, die ich persönlich mit Erde aufgefüllt habe und dann da diese Larven von dem Hornkäfer reingesetzt habe. Die waren mal richtig eklig, wie Maden nur so groß wie ne ganze Handfläche. Hatte aber Angst, dass ich die mit der Schippe aufspieße, weil ich die erst in ner Kiste mit Erde suchen musste.

Außerdem ist ja der Frühling jetzt hier angekommen, na eigntlich schon länger, und die Tier(und besonders Insekten-)welt regt und die Kiddis kramen echt alles aus der Erde aus und zeigen mir das voller Stolz. Besonders Kellerasseln sehe ich hier jetzt jeden Tag, wunderschön. Hab aber eher Mitleid mit den Tieren, weil die Kinder nicht sehr sanft mit denen umgehen und ich sag immer „Aber geht mal lieb damit um…“, weiß net, ob sie das verstehen, aber gestern meine eine „Nein, die sind nicht kawaii“, tja hab dann versucht mit „es sind auch Lebewesen…“, aber diskutieren auf japanisch, besonders mit Kindern, ist nicht so einfach haha.

Am gleich Tag der Hornkäferlarven hab ich mit den Senseis einen Rundgang auf dem Außengelände gemacht, als die Kinder schon weg waren. Die neuen Senseis wurden eingewiesen und da wurde erklärt, was Kinder dürfen und was nicht (schnarch). Na auf jeden Fall lag dann mitten auf dem Gelände ein riesengroßer, fetter, toter Rabe. Richtig oll. Ich durfte ihn dann beerdigen, was ich dann auch gemacht habe. Fand das zwar doch nicht so eklig wie erwartet, nur hatte ich dauernd Angst, dass er doch noch lebt und auf einmal anfängt, mir von der Schippe zu springen. Zum Glück war er dann endlich unter der Erde. Nur erschreck ich mich jetzt immer, wenn die übrigen Raben da rumkrächzen, ich glaube, sie suchen ihn…

Gut fand ich auch, dass eines Tages auch ne Mutti in das Büro kam und nach einer Sensei gefragt hat. Da Milan und ich die einzigen waren und Papier gefaltet haben, wollten wir ihr helfen und dann auf einmal sah ich, dass sie einen Spatz auf der Hand hatte. Sie wollte den Spatz auf das Außengelände des Youchiens setzen (wo die ganzen verrückten Kinder mit Schippen und Dreirädern rumlaufen). Der Vogel konnte nicht richtig fliegen, weil er wohl aus dem Nest gefallen ist. Also anstatt den Spatz zurück zum Nest zu bringen oder dort in die Nähe, bringt sie ihn den ganzen Weg zum Youchien. Hab ihn dann genommen und zurückgebracht, wunderbar. Milan meint, wenn man den aber anfässt, dann nimmt die Mutter den nicht mehr zurück, weil er anderen Geruch hat – Meinungen dazu? Wie’s dem Vogel wohl geht…

Meine Lieblingstierchen (nämlich die Kakerlaken) sind weniger geworden – ab und zu begnege ich hier im Haus einer, aber nur den kleinen Exenplaren, die sich noch mit einem Heft erschlagen lassen. Letztens hat Milan aber so ne Slipper vom Youchien genommen und eine Sensei fragt uns noch, ob wir nicht eigene nehmen wollen, weil die eigentlich für die Gäste bestimmt sind und während er sie nimmt, fällt so ne rischtisch fette Kakerlake raus. Die ist aufm Rücken gefallen und strampelt da so richtig eklig rum. Meinte nur, dass sich die Gäste darüber bestimmt gefreut hätten, auf jeden Fall gugg ich jetzt immer vorher in meine Schuhe und klopf sie aus, weil so was am Morgen in meinen Schuh ist verzichtenswert. Aber trotzdem guter Trick, Kakerlake einfach aufn Rücken werfen und dann soll se mal sehen.

Scheiße, ich seh gerade eine kleine (im Ernst), wo ist mein japanisch Lernheft…

27.5.10 13:29


erlebnis des tages

heute wurde mir ins gesicht geniest - absichtlich
22.4.10 15:43


Zurück…


… von den Totengeglaubten und hier, mit neuen Erfahrungsbericht aus Vergangenheit und Gegenwart.

 

Vergangenheit: Die Weihnachtszeit 1

Ein Event vor dem mir sehr graute. Alles rund um Weihnachten wird von vielen Austauschschülern und Auslands-was-auch-immer als das Schlimmste bezeichnet. So war es vielleicht nicht ganz, aber beginnen wir am Anfang:

Wohl schon einen Monat vorher kam eine von den Müttern aufs uns (Milan&Ich) zu und gab uns eine Art Einladung. Dort stand zusammengefasst, dass wir um Weihnachten und danach gerne zu ihr und ihrer Familie kommen können und auch dort bleiben dürfen für mehrere Tage. Darüber freuten wir uns natürlich, da das für uns besser klang, als zu zweit hier in unsrer Wohnung, dann lieber mit ner japanischen Familie Weihnachten feiern. Kam dann aber etwas anders…

Als wir uns also am 24. Dezember auf dem Weg zum Haus der Familie Watanabe (ja, der gleiche Name von den bösen Japanern aus „Anna & die Liebe&ldquo machten, fanden wir schnell heraus das es kein gemütliches Weihnachten werden würde, da bereits circa 5 Familien dort versammelt waren. Die Muttis meinten dann zu uns „Kurismas patii“ und die ungefähr 15 Kindern freuten sich schon sehr darauf mit uns lustige Spiele zu spielen yehaaa. War echten Youchien Feeling, aber das hat mich wenigstens von zu viel Nachdenken abgehalten.

Insgesamt war es auch ganz nett und lecker, allein dafür hat es sich schon gelohnt zu kommen, obwohl ich wohl zugeben muss, sobald auch das Essen nur gering von dem Kindergartengenussgerichten abweicht, find ichs schon lecker. Glaube, ich werde eine echte Genussreizüberflutung erleiden, wenn ich erst mal wieder zuhause bin.

Supi fand ich noch die Bescherungszeit, wenn man es so nennen kann, da wurde nämlich so ne Art Jouleclap gemacht, zumindest wollten sie das erst machen, aber im Endeffekt haben sich alle in einen Kreis gesetzt mit einem Geschenk, dann wurden die Geschenke an seinen Nachbar weitergereicht, man bekommt eins von seinem Nachbar, gibt weiter und so weiter und sofort, kapiescht? Irgendwann wurde dann stop gesagt und du hast ein Geschenk.

Auf sowas war ich nicht vorbereitet, da ich Geschenke für die Familie mitgebracht hatte und wollte die eigentlich nicht an jemand anderes schenken, also hab ich eines geopfert: die 2 Bier für den Vater. Musste natürlich sehr lachen, als dann das Bier die Runde rumging, weil die Kinder ja auch mitgemacht haben und hab mir die ganze Zeit vorgestellt, wenn eins von den Kindern die 2 Bier da bekommt, aber eine Mutti hatte mich wohl durchschaut und die schon vorher an sich genommen, schade.

Weiß im Endeffekt auch nicht mehr was ich bekommen habe, irgendwas zum spielen, habs dann weitergeschenkt. Irgendwann abends gingen dann alle, war aber seeehr spät! Hab mich dann sehr auf meine Geschenke von der besten Familie und den besten Freunden der Welt gefreut, das war wahrscheinlich auch das Schönste an diesem Tage.

Arigatou Gozaimashita!

 

Gegenwart:

Zurzeit ist es super busy busy im Youchien, da jetzt die neuen Kiddis da sind und es daher sehr viel Geheule und Gejammer gibt, aber Stefan-Sensei ist ja immer zur Stelle.

Wahr dann in nem Klassenzimmer und da hat ein Mädl auch echt nur rumgeheult die ganze Zeit, weil sie etwas machen wollte, was andere aber gerade machen (es gab an sich keinen richtigen Grund). Tja, Stefan weiß immer nicht genau was er machen soll. Das liegt zum einen an der Sprache (kann nicht trösten, da ich meist auch nicht verstehe, um was es geht), zum anderen weiß ich immer nicht, wie ich mich verhalten soll. Aber hab se dann einfach genommen und ihr dann schöne Sachen zum Spielen gezeigt, zum Beispiel kam der kleine Holzbär und wollte mit ihr spielen, den fand sie aber nicht gut, genau wie den kleinen Vogel. Die anderen Kinder kamen dann auch immer und wollten sie trösten – vergebens. Hab dann einfach angefangne nen Turm zu bauen und das fand sie dann gut – sehta mal, Stefan wird besser!

Ganz kawaii fand ich heute Sei-chan, der schläft jetzt nämlich immer ein, wenn wir alle auf den Bus warten. Gestern zum ersten Mal und heute wieder, er meinte noch vorher zu mir, „Sei-chan nemutai“ (Sei-chan ist müde – die Kindern sprechen immer in der 3. Person von sich, fang damit langsam auch schon an) und ich meinte nur „Nete Iiyo“ (Kannst ruhig schlafen) – meinte das eher scherzhaft und deshalb dachte ich, dass er auch nur so tut als wenna schläft, dann hatta aber wirklich geschlafen und ich hab ihn dann wieder zum Bus getragen. Schlafende Kinder sind das kawaiiiiiiiste überhaupt!

Weniger gut ist zurzeit, dass ich so viel Bürozeugs machen muss, wie Papier falten. Pro Tag ungefähr 100 Stück. Während 90% der Senseis zurzeit Hausbesuche machen, bleibe ich mit dem verbleibenden Rest im Youchein und muss mich mit sowas begnügen – Gähn!

Besonders merke ich, wenn ich pro Woche von circa 200 Blatt Papier die Ränder abschneide, dass ich wohl wirklich in einem Waldorfkindergarten bin.

Heute hab ich mit einer Sensei anderhalb Stunden die Namen von Kindern aufs Papier gestempelt, ich war darin echt schlecht, entweder wars zu doll oder zu wenig, die Sensei hat glaube echt die Krise mit mir bekommen haha.

Wunderbar war aber, dass mich die eine Sensei (aso, das Wort wird „Zenzee“ ausgesprochen und nicht wie’s da steht) gefragt hat, was ich gegessen habe – die machen sich glaube Sorgen, da Stefan zu geizig ist, für anständiges Essen auszugeben. Ich hab dann gesagt, dass es bei mir leckere Zuckernudeln gab, da haben se sich nicht mehr einbekommen, die fanden, das hört sich echt widerlich und ungesund an, konnte ihnen aber nur in einem Punkt zustimmen. Morgen krieg ich dann wohl irgendne Souce von der einen, hab hier echt 15 große Schwestern und Muttis hehe.

20.4.10 13:48


Ausflug II: Kyoto und Osaka

Auf geht’s Richtung Kyoto, aber erst mal muss ich wieder die Fahr überleben. Die ganze Zeit auf den Fahrten hab ich mich nicht getraut, die Augen zuzumachen, weil es einfach zu gefährlich war. Aber jetzt dachte ich mir, dass ich ja eh nichts machen kann, ob ich nun wach bin oder schlafe. Außerdem würden mir dann auch die interessanten Gespräche mit Otoosan entgehen, also Augen zu und durch haha. Dieses mal war die Muddy am Steuer und sie fuhr recht langsam auf der Autobahn, also dachte ich, alles im grünen Bereich und gleitete zum allerersten Mal (!) auf dieser Fahrt ins Reich der Träume ab – Fehler! Ich erwachte sehr unsanft durch eine Vollbremsung und das Mitten auf der Autobahn, ich dachte echt, das wars. Die Mutti fährt echt interessant – sie fährt zwar langsamer, aber wenn vor ihr jemand bremst, denkt sie gar nicht daran, vom Gas zu gehen, also fährt sie einfach immer weiter auf das Auto vor ihr zu, bis mit einer Vollbremsung, weniger Meter vorm Auto zum faststehen kommt. Unglaublich…

Kamen dann irgendwann in Kyoto an und ich dachte, dass wir zu erst mal zum Hotel fährt (so wie man es vielleicht in Deutschland und normalerweise(?) macht), daher machte ich mir auch keine Gedanken über meinen Pennerlook mit Jogginghose. Das vermeintliche Hotel, entpuppte sich dann als Megatempel, mega peinlich, aber zurück zum Auto war dann auch zu spät, also durch da.

Allgemein stört es die Japaner wohl nicht sonderlich, denn der Andrang war groß: Es kamen echt die ganze Zeit Japaner an, die Fotos mit uns machen wollten, echt zum ersten mal in Japan. Waren zum einen natürlich Schulgruppen, aber auch Studenten, das war echt super. Ich höre auch immer, wie die Leute flüstern „Oh, kakkoi (oh, cooler Typ)“ oder „Ah, Gaijin! (Ah, ein Ausländer!)“.

Es gab auch eine Ecke, wo man nur für Liebe beten konnte, da hab ich dann natürlich ganz lange gebetet. An einer Stelle musste man mit geschlossenen Augen langlaufen und wenn man sicher am anderen Ende ankommt, hat man gutes Karma und Liebe etc. Bin dann in einer gruppe kreichender Studentinnen geendet und am Ende lief mir auch eine hinterher und gab mir ihre Telefonummer, vielleicht sollte ich zum Buddhismus konvertieren!?

Auf jeden Fall ging es an dem Tag von Tempel zu Tempel: Aussteigen, zum Tempel rennen, Fotos machen, zurück zum Auto rennen und weiter geht’s. Viel mir etwas schwer die Natur und Parks zu genießen, aber das schien ja nicht wichtig zu sein, solange die Fotos stimmen haha.

Am zweiten Tag ging es dann noch schnell nach Osaka für ein paar Stunden und ein paar Fotos und dann ENDLICH nach hause. War echt nen super Trip.

Das japanische Prinzip ist echt interessant: In diesen wenigen Tagen habe ich 5 Städte gesehen und an sich alle wichtigen Orte gesehen und wenn mich jetzt jemand fragt, wo ich schon überall war, kann ich ne ganze Menge aufzählen. Nur am Ende viel es mir, wie gesagt, schwer, die ganzen Tempel etc. zu genießen, weil ich an diesem Tag bereits 5 gesehen habe, aber die Japaner haben halt wenig Zeit, dafür aber viele Fotos hehe.

Checkt meine Fotos:  http://picasaweb.google.de/stefanundberlin   (bei Megareise, Fotos ungeordnet)

7.3.10 10:36


Japanische Mugge

Habe einen guten Weg gefunden, euch die japanische Musik näher zu bringen:

War mal wieder im 100 Yenshop. Wenn man in Japan in nur ganz gewöhnlichen Läden unterwegs ist, ist die Musik echt immer auf einer echt lauten Stufe, nicht wie in Deutschland, wo die irgendwo im Hintergrund dudelt oder gar nicht, hier ist die echt laut. Es ist manchmal echt richtig nervig.

Im besagten Shop war ich nun einkaufen und dort lief gerade dieses Lied: 

http://www.youtube.com/watch?v=9SCSBgHLpbk

Ob ichs nun gut oder schlecht finde, sei dahin gestellt, aber solche und ähnliche Lieder dudeln hier halt den ganzen Tag.

Wer das Lied und das Video durchhält, kriegt viele Japanerinnen zu sehen, wie sie hier auch in der City meist rumlaufen und man sie oft im Fernsehen sieht. Dazu vielleicht später mal ne Review(?) ...

17.2.10 13:06


Ausflug II: Shirakawago

Neuer Tag, neue Stadt. (Ihr versteht langsam?)

Es ging nach Shirakawago, ein ziemlich kleines Nest. Das Besondere ist jedoch, dass die Hütten, die dort stehen, im traditionellen Stil gehalten sind, das gilt für das ganze Dorf. Wir haben dann auch eine Nacht dort in einer von diesen Hütten geschlafen (es war kalt). Dieses Dorf wurde auch in irgendein Weltkulturerbe aufgenommen (glaube ich) – alles schön und gut, wenn mir das da alles nicht mega gefaked vorgekommen wäre. Waren halt viel Touristen dort und in den Hütten selbst, na ja.

In unsrer Hütte brannte beim Essen die ganze Zeit ein Feuer und direkt dadrüber war so ne Art Balken, der dann den ganzen Rauch nicht abziehen ließ, so dass er sich wunderbar im Raum verteilen konnte und auch in unsere Augen. Wir haben dann die Frau, die dieses Feuer auch noch durch Wedeln mit einem Fächer anheizte, warum dieses Feuer da brennt und sie meinte nur, dass das da früher auch gebrannt hätte und um das den Touristen zu zeigen. Hm, meine Sachen haben selbst nach 2x mal waschen immer noch danach gestunken, so dass diese Erinnerung lange hielt.

Wir haben aber noch 3 nette Malaylisianerinnen getroffen, das war ganz lustig und dieser Volksgruppe begnetet man ja nicht oft, daher haha.

Ab ins Bett, denn morgen steht eine große Reise zurück nach Kyoto an.

Am nächsten Morgen wurde aber erst mal, traditionell japanisch, auf der Aufsichtsplattform vor diesem beschaulichen Dörflein ein kleines Fotoshooting gemacht. Langsam hab ich den Dreh raus. 

17.2.10 12:57


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